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Gottes' Selbsterfahrung PDF Drucken E-Mail
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Gott, als perfektes, einheitliches Wesen bedarf keiner Selbsterfahrung, denn er weiß, wer er oder was er ist.
Dennoch entschloss er sich, aus Freude an seiner Existenz, sich selbst in einer Ausdehnung seiner Liebe auszudehnen - seinen Sohn zu schaffen.
Dies ist natürlich nur eine Metapher, denn weder sind Gott oder sein Sohn männlich, noch sind sie getrennt oder zwei eigenständige Wesen. Sie sind Eins.

In ihrer ekstatischen und unbeschreiblichen Liebe und Vollkommenheit sind Vater und Sohn eins, so wie bildlich eine Mutter eins ist mit ihrem Embryo und der Embryo eins mit der Mutter.
Diese Erfahrung der Einheit lässt sich mit dem Verstand nicht in Worte kleiden, denn wir kennen nur die Dualität, die Getrenntheit.
Wahre Einheit ist uns genauso fremd, wie Gott die Dualität. Aus diesem Grund braucht er auch nicht die Erfahrung der Getrenntheit. Er weiß, wer er ist und das er ist - nur wir wissen es meist nicht.
Wenn man davon ausgehen will -was faktisch Unsinn ist, da Gott eben perfekt ist- dass er sich selbst erfahren will, dann tut er dies durch seinen Sohn. In ihm sieht er sich selbst und die Freude seiner eigenen Existenz.


 

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